amargolf@bst-systemtechnik.de

Geschliffene Hochkaräter auf dem Enterprise Mobility Summit 2014

Während sich 2013 in Bonn noch Experten mit gewaltigen Visionen trafen, so wurde es dieses Jahr konkreter. Die Schnelligkeit mit der die „mobilen“ Ideen in wirklich großen, teilweise globalen, Projekten derzeit umgesetzt werden stellt alles in Schatten was ich in 20 Jahren als Geschäftsführer der BST Systemtechnik gesehen habe. Der ROI und die Kosten-, Zeitersparnis beim Einsatz mobiler Endgeräte statt Produktordner und Bestellschein ist nicht nur augenscheinlich, sondern messbar. Getrieben wird der Trend aber auch von dem „Must have“ Gedanken der Vorstände, CEO, Managing Director, Geschäftsführer, Entscheider oder ähnlichen Verdächtigen. Die System-Administratoren und EDV Abteilungen haben sich im letzten Jahr in Demut ergeben und binden auch iOS Geräte wie iPhone und iPad klaglos, mit den, inzwischen handhabbaren, Sicherheits Konzepten in das Firmennetzwerk ein. Das ist 2014 Routine. Auch wir nutzen eine gängige Container-Lösung für das Einbinden mobiler Endgeräte in die Netze unserer Kunden. Kontakte zum Hersteller wurden 2013 beim ersten Enterprise Mobility Summit in Bonn hergestellt.

Das Enterprise Mobility Summit 2014 in Frankfurt war wieder hervorragend organisiert durch die Vogel IT-Akademie. Routiniert, Stress resistent und immer freundlich hilfsbereit führte das Team um Daniela Schilling durch die Veranstaltung in der Villa Kennedy.

Männer mit Expertise auf dem Enterprise Mobility Summit 2014

Geschliffene Hochkaräter sorgten in den diversen Keynotes für die Einstimmung auf spannende Referenzprojekte, Discussion Panels und neu, frühzeitig ausgebuchte Thinktanks zum direkten Diskutieren mit den Experten. Die geballte Kompetenz unter den erfahrungsgeschwängerten Keynote Sprechern war sprichwörtlich. Wortgewaltig, wendig und schlagfertig seien stellvertretend Prof. Dr. Marco Gerke (Cybercrime Research Institute) und Dr. Carlo Velten (Crisp Research) erwähnt, die auch in den Discussion Panels, auf alle Fragen und Einwürfe extrem souverän eingingen und selbst die trockensten Themen launisch missionierten. Dank Dr. Carlo Velten, der die Magenta Einfärbung des Telekom Projektes lauernd hinterfragte, weiß ich jetzt endlich „Continues releasing“ zu deuten.

Die Menge der Referenten auf dem Summit überraschte,

sie erlaubte eine sehr fein justierbare, persönliche Agenda der parallel stattfindenden Veranstaltungen. Die Agenda war aber nicht nur persönlich, sie war auch, ganz Thema, digital und auf dem Smartphone/Tablet als Webanwendung präsent. Selbst während des Summits war es noch möglich sich über sein mobiles Device von einer Veranstaltung abzumelden und bei einer anderen anzumelden. Dafür gibt’s den ganz dicken Daumen hoch und Applaus.

Die Liste der Aussteller entsprach in etwa der Liste der Referenz Projekte, zuzüglich einiger namhafter Hersteller. Acer, AVAYA, CA, Fujitsu, HP, Intel Computacenter, Lenovo und VMWare seien stellvertretend genannt.

Microsoft fehlte auf dem Enterprise Mobility Summit 2014

Für mich verwunderlich war, dass Microsoft nicht vor Ort war. Und das im Besonderen, da Unternehmen wie der Pharma Konzern Merck und die Hamburger Port Authority (Hamburger Hafen) in wirklich großen mobilen Projekten, auf Windows 8.1 setzen. In 2013 war Windows Phone noch gar kein Thema für die damaligen Visionäre, vielleicht auch der Tatsache geschuldet, dass sie selbst lieber ein hippes iPhone 5s zücken als ein schnödes Nokia. Wie dem auch sei, die strategisch neue Ausrichtung von Microsoft mit Windows 10, ein System für alle Devices, greift und ist m.E., da wir selbst auf dem Net Framework programmieren, zukunftsweisend. Visual Studio 14 ist ready to go for mobile applications. Microsoft wird den derzeitigen Markt aufmischen, da die Administratoren natürlich ein kompatibles Windows Device viel lieber ins Active Directory einbinden als ein „Third Party“ angepasstes iOS oder Android Gerät. Mobile Kacheln und ein vernünftiger Desktop für Textverarbeitung, Grafik und ERP ist die Zauberformel. Usability first!

Gewinner waren überall

Schlussendlich lässt sich feststellen, Gewinner des Events waren alle, die Teilnehmer, die Austeller, der Ausrichter das Hotel und natürlich die Prämierten, wobei ich hier den Gewinner des Publikumspreis Patrick Bröckers (opwoco GmbH) für seine sympatisch frische Vorstellung besonders hervorheben möchte. Heraus kam auch, die Development Szene ist nach wie vor extrem wendig, innovativ und stellt sich blitzschnell auf Änderungen der Windrichtung ein. Das laue Lüftchen aus Redmont wird spätestens mit Windows 10 zum Sturm. Die gelobten Wearables werden aus der Kabine kommen und mit IP6 wird es richtig spannend, denn das Internet der Dinge ist noch #neuland und ruft nach Nutzen stiftenden Anwendungen.

Danke an die Vogel IT-Akademie für diese fantastische Veranstaltung in der Villa Kennedy. Das am Anfang der Agenda stehende „Come together“ möchte ich allerdings umformulieren in „Bring together“. „Thank you for bringing everything together so we can begin work“ #bt.

Sollte Ihnen das Angebot gefallen, empfehlen Sie es gerne weiter.
Like Button, der nicht nach Hause telefoniert

Schreiben sie einen Kommentar