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Windows XP, das erfolgreichste Windows aller Zeiten, wird wenn es nach Microsoft geht, im April 2014 beerdigt. XP ist dabei in prominenter Gesellschaft und nicht alleine, auch Microsoft Office 2003 siecht langsam aber sicher dahin. 2014 ist Schluss mit dem Extended Support für Microsoft Windows XP und Microsoft Office 2003, den erfolgreichsten Produkten des Software Riesen. Grund dafür sind die Support Lifecycle-Richtlinien von Microsoft, die für Unternehmens- und Entwickler-Produkte von Microsoft mindestens 10 Jahre Support (5 Jahre Mainstream-Support und 5 Jahre Extended-Support) garantieren. Von April 2014 an bietet Microsoft für Windows XP und Office 2003 weder kostenlosen, noch kostenpflichtigen Support mehr an. Es wird keine Änderungen am Design, keine neuen Features und Sicherheitsupdates mehr geben. Der kostenlose Zugang zu Online-Inhalten wie Knowledge-Base-Artikeln oder Produktinformationen bleibt noch eine Weile bestehen. Es ist allerdings 5 vor 12 und es gibt Handlungsbedarf …

Aktuell ist Windows XP mit 38% Marktanteil

immer noch das zweithäufigste Windows Betriebssystem hinter Windows 7. Durch die Einstellung des Supports gehen natürlich Probleme für Unternehmen aller Größenordnungen einher, die ältere Anwendungsprogramme einsetzen. Im Besonderen sind Maschinensteuerungen betroffen, die für die Architektur von Windows XP entwickelt wurden. Die meisten davon werden wegen der restriktiveren Sicherheitsarchitektur von Windows 7 oder Windows 8 nicht mehr laufen. Diese in die Jahre gekommenen Anwendungen wurden unter der Annahme von Administrationsrechten entwickelt, die es bei Windows 8 in dieser Art nicht mehr gibt. Rechte werden in der neuen Version für jeden Prozess überprüft und müssen gegebenenfalls vom Anwender selbst bestätigt werden. Applikationen, die diesen Benutzerkontenschutz nicht unterstützen werden nicht funktionieren und müssen ersetzt werden.

Auch die in aller Regel zum Einsatz kommenden, leistungsfähigeren 64 Bit Betriebssystem Versionen führen bei älteren Anwendungsprogrammen zu Kompatibilitätsproblemen.

Bei der Einführung von Windows XP im Herbst 2001 hatte Bill Gates noch selbst die Werbetrommel gerührt und XP als das sicherste Windows aller Zeiten gerühmt. Wir alle wissen inzwischen leidgeprüft, das hat sich nicht bewahrheitet. Im Gegenteil ist Windows XP das am stärksten mit Viren infizierte Windows aller Zeiten geworden. Ich kenne kaum einen XP Rechner der in seinem Lebenszyklus nicht wegen Virenbefall neu aufgesetzt werden musste. Dieses Problem wird sich noch verschärfen wenn Microsoft keine Sicherheitslücken mehr schließt und Patche liefert.

Es ist, wie schon gesagt, sprichwörtlich 5 vor 12. Die Unternehmen müssen für die notwendige Umstellung der Betriebssysteme am Arbeitsplatz schnellstens einen Migrationsplan entwerfen um für 2014 gerüstet zu sein. Eine Vogel Straus Taktik wie „Wegducken und Augen zu“ wird nicht funktionieren. Für verschieden Szenarien sind virtuelle Maschinen mit XP ohne Internetzugang denkbar und durchaus eine Lösung um Kosten zu sparen. Das haben wir bei verschiedenen Kunden inzwischen schon erfolgreich umgesetzt, da es keine Alternativen für die alten Anwendungsprogramme gab.

Sprechen Sie mich an. Gerne bin ich bereit Sie bei der notwendigen Migration zu Windows 7 oder Windows 8.1 ( mit Startknopf ) zu beraten und zu unterstützen.

Sollte Ihnen das Angebot gefallen, empfehlen Sie es gerne weiter.
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4 Kommentare

  1. luminous-Reply
    3. September 2013 at 18:36

    „…Windows XP das am stärksten mit Viren infizierte Windows aller Zeiten geworden“

    Das war, bevor es Android gab. Mit einem Schlag in nur wenigen Jahren wurde Windows was Schadsoftware anbelangt überholt.

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