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Wer wie ich sein Geschäftsmodell,  seit vielen Jahren, eng an die Programme und im Besonderen an die Programmiersprachen des Softwareriesen aus Redmont anlehnt, hat natürlich auch ein besonderes Verhältnis zum Dino der Softwareindustrie. Das aktuell hohe Versionstempo der „Cash Cows“ des Unternehmens hält auf Trapp. Als MCSA (Microsoft Certified Solutions Associate)  bedeutet das für mich immer kürzere Weiterbildungsintervalle im Serversegment . Während das Microsoft Desktop Betriebssystem in der XP Ära stagnierte wurde gerade die Datenbank Microsoft SQL Server, das für mich als Programmierwerkzeug essentielle Visual Studio und der Exchange Server zuletzt in immer kleineren Abständen für den Cash Flow gepimt ohne die aktuelle Marktentwicklung gebührend zu berücksichtigen. Letztinstanzlich  verantwortlich für die strategischen Fehlentscheidungen zeichnet natürlich der CEO und dass war eben die letzten 13 Jahre der für seine Wutausbrüche berüchtigte Steve „Berserker“ Balmer.  Sein großes Vermächtnis, die Metro-Kacheln werden uns an ihn erinnern und verfolgen.

Aber auch sein einziger Vorgänger, Freund und Weggefährte Bill Gates war nicht der große Visionär, als der er gerne verklärt dargestellt wird. Mein „Gates best“ ist der legendäre Spruch : „The internet, we are not interested in it“  aus 1992. Allerdings hat es Microsoft aufgrund seiner einmal errungen Marktmacht und seiner üppigen Kriegskasse immer wieder geschafft auch verschlafene Trends noch erfolgreich aufzugreifen und Konkurrenz zu verdrängen. Die prominentesten Microsoft Opfer sind wohl OS/2 und  der Netscape Browser, der viele Jahre der dominierende Browser im aufkommenden Internet der 90er Jahre war.

Und hier kommen wir nun zum fest betonierten Dogma der Microsoft Größen, das sich relativ einfach und verständlich formulieren lässt.

„Never change a profitable system“

Was unter der Ägide von Bill Gates immer funktionierte hat sich in der Ära Balmer für Microsoft zum Bummerang entwickelt. Mit Apple und Google sind starke, innovative Konkurrenten herangewachsen die den Markt geprägt, verändert und erwachsen gemacht haben. Microsoft hat trotz mächtigem Aktionismus mit Windows 8 den Wechsel zum Betriebssystem der mobilen Devices noch nicht geschaft. XP war einfach zu lange profitabel … 14 Jahre und nur 3 Servicepacks später ist aber nun endgültig Schluss mit Windows XP und auch mit Steve Balmer.

Der Microsoft Aktienkurs ist gleich nach Bekanntgabe des baldigen Rücktritt von „Crazy“ Steve Balmer um 7 Prozent geklettert. Den studierten Mathematiker Balmer, der ein riesiges Aktienpaket hält, wird es freuen.

Steve Balmer war aber auch ein Vollblut Manager, der mit Vollgas vor großem Publikum zur Hochform auflief. Legendär sind seine Produktpräsentationen …

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1 Kommentar

  1. Kai Maurer-Reply
    25. August 2013 at 17:19

    Wer ist denn der dritte der 3 Microsoft Musketiere?

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